Dr. jur. Ekkehard Klausa  
Privatdozent für Soziologie
Regensburger Str. 4
10777 Berlin
E-Mail: ekkehard@klausa.de


I. Persönliches
Geboren 9. Oktober 1941 in Gleiwitz / Oberschlesien als Sohn des Landrats (späteren
Landesdirektors Dr. h.c.) Udo Klausa und seiner Frau Alexandra, geb. von Schweinitz.
Heirat 1973, geschieden, zwei Söhne (geb. 1974 und 1982)


II. Schulbildung
1961 Abitur am humanistischen Städtischen Humboldt-Gymnasium in Düsseldorf
   
III. Studium
SS 1961 und
1964-1968
Rechtswissenschaft
1968 1. Staatsexamen
1971 Dr. jur. 
1973 2. Staatsexamen
1961-1962 Fulbright-Stipendium in den USA (Centenary College of Louisiana,
Shreveport: Geschichte, Politik, Literatur)
1969-1973 Soziologie als Zweitstudium an der FU und der Universität
Frankfurt, Diplom Berlin 1973, Habilitation Berlin 1979
   
IV. Weitere Berufsausbildung und Wehrdienst
1962-1964 Zeitfreiwilliger (Z 2) in der Panzeraufklärungstruppe, Leutnant der Reserve
1966-1969 Redaktions(ferien)volontariat bei der "Kölnischen Rundschau"
seit 1963 regelmäßige freie Mitarbeit u. a. bei der "Zeit"
1984 dreimonatige Hospitation in deren Redaktion
   
V. Beruflicher Werdegang
1973-1980 Assistenzprofessor für Rechtssoziologie am Fachbereich Rechtswissenschaft
der FU (1975/76 Research Associate am Center for the Study of Law and Society der
University of California, Berkeley mit einem DFG-Forschungsstipendium)
1980-1982 Oberregierungsrat am Bundesinnenministerium
1982-1992 Regierungsdirektor in der Senatskanzlei (Redenschreiber für
den Regierenden Bürgermeister von Weizsäcker, danach Leiter des
Gedenkstättenreferats)
1992-2002 Gedenkstättenreferent in der Senatsverwaltung für
Wissenschaft, Forschung und Kultur; 31.12. einstweiliger Ruhestand
Seit 1980 regelmäßige Lehrtätigkeit als Privatdozent am Institut
für Soziologie der Freien Universität Berlin (Wissenschaftstheorie,
Religionssoziologie, politische Soziologie)
Seit 2002 Lehrtätigkeit für US-Studenten im Auftrage der University of North Carolina
(Chapel Hill), der American University (Washington D.C.) und anderer Universitäten
im Rahmen ihrer Auslandssemester in Berlin. Seit 2005 für zahlreiche US-Universitäten
im Rahmen des FUBEST-Programms (FU Berlin European Studies) der
Freien Universität Berlin
Seit 2003 ehrenamtlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle
Widerstandsgeschichte, einer gemeinsamen Einrichtung der Freien
Universität Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
   
VI. Veröffentlichungen u. a.
- Ehrenamtliche Richter. Ihre Auswahl und Funktion, empirisch untersucht
Frankfurt: Athenäum 1972

- Soziologische Wahrheit zwischen subjektiver Wahrheit und wissenschaftlichem Werturteil
Berlin: Duncker und Humblot 1974

- Deutsche und amerikanische Rechtslehrer. Wege zu einer Soziologie der Jurisprudenz
Nomos: Baden-Baden 1981

 - Hrsg. gemeinsam mit Erhard Blankenburg und Hubert Rottleuthner)
Alternative Rechtsformen und Alternativen zum Recht
Opladen: Westdeutscher Verlag 1981



Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden zu Rechts- und
Wissenschaftssoziologie sowie zur Geschichte des Nationalsozialismus und
zur Erinnerungspolitik, z.B.:

- Die Prestigeordnung juristischer Fakultäten in der Bundesrepublik Deutschland und den USA
in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 2/1978
Seite 321 - 360

- Politische Inhaltsanalyse von Rechtslehrertexten
in: Zeitschrift für Soziologie 4/1979
Seite 362 - 379

- Vom Gruppenbewusstsein akademischer Subkulturen: Deutsche Fakultäten um 1900
in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 2/1981
Seite 329-344

- Preußische Soldatentradition und Widerstand. Das Potsdamer Infanterieregiment 9
zwischen "Tag von Potsdam" und 20. Juli 1944
in: Jürgen Schmädeke / Peter Steinbach (Hrsg.) Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus
München/Zürich: Piper 1985
Seite 533-545

- Vom Bündnispartner zum "Hochverräter". Der Weg des konservativen
Widerstandskämpfers Ferdinand von Lüninck
in: Westfälische Forschungen 43/1993
Seite 530-571

- Politischer Konservatismus und Widerstand,
in: Peter Steinbach / Johannes Tuchel (Hrsg.) Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Bonn, Bundeszentrale für Politische Bildung 1994
Seite 219-234

- Die deutsche Gedenkreligion des Holocaust
in: Merkur 9/10 1999
Seite 911-921

- Zu wenig und zu spät? Der Kampf des anderen Deutschland
in: Bernd Sösemann (Hrsg.) Der Nationalsozialismus
Stuttgart/München: Deutsche Verlagsanstalt 2002
Seite 258-281

- "Leitkultur": Ein globales Problem und eine sehr deutsche Debatte
in: Bernhard C. Wintzek (Hrsg.) Denkfalle Zeitgeist
Asendorf: Mut-Verlag 2003
Seite 181-200

- Ganz normale Deutsche. Das Judendbild des konservativen Widerstandes
in: Johannes Tuchel (Hrsg.) Der vergessene Widerstand
Göttingen 2005
Seite 183-207